Was ist GML?
Definition
GML (Geography Markup Language) ist ein OGC-Standard auf XML-Basis zur Modellierung, Speicherung und zum Austausch geografischer Daten. Es wird in professionellen GIS-Umgebungen, bei WFS-Diensten und in der INSPIRE-Richtlinie häufig verwendet. GML unterstützt komplexe Schemata, Koordinatentransformationen und umfangreiche Metadaten.
Die Struktur von GML ist hierarchisch: Features werden mit Geometrien (Point, LineString, Polygon usw.), Referenzen auf andere Features und Attributen beschrieben. Mehrere Koordinatenreferenzsysteme werden über explizite CRS-Definitionen unterstützt. GML kann einfache und sehr detaillierte Modelle abbilden und eignet sich für Kataster, Netze und 3D.
GML wird oft dort eingesetzt, wo Interoperabilität und Standardisierung wichtig sind, z. B. bei Behörden-Daten, INSPIRE-Datensätzen und dem Austausch zwischen GIS-Systemen. WFS 1.1 und 2.0 können GML als Standardausgabe liefern. Für die direkte Darstellung in einfachen Webclients ist das Format wegen der XML-Größe und -Komplexität weniger geeignet.
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