Was ist KML?
Definition
KML (Keyhole Markup Language) ist ein XML-basiertes Format zur Speicherung und Darstellung geografischer Daten, ursprünglich für Google Earth entwickelt. Seit 2008 ist es ein OGC-Standard und wird häufig für Placemarks, Pfade, Polygone, Overlays und 3D-Gebäude verwendet. Dateien haben meist die Endung .kml oder .kmz (komprimiert).
KML unterstützt neben Geometrie auch Stile (Farben, Symbole, Linienstärke), Zeitstempel für Animationen und eingebettete Bilder. Das Koordinatensystem ist WGS84. Wegen der Einfachheit und der Integration in Google Earth und Google Maps ist KML beliebt zum Teilen von Routen, Flächen und POIs.
KML wird oft von GPS-Geräten, Karten-Apps und Feldarbeit-Tools erzeugt. Viele GIS-Pakete können KML importieren und exportieren. Für komplexe Analysen oder große Datenmengen ist es weniger geeignet als z. B. GeoJSON oder GML (XML-Umfang, begrenzte Unterstützung großer Feature-Anzahlen in einigen Viewern).
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